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Electronic Mall: Banking und Shopping in globalen Netzen

Anhang II: Elektronisches Teilnehmerverzeichnis

Der ETV-Prototyp steht beispielhaft für Reservations- und Bestellsysteme in einem interaktiven telematischen System, welche auf dem Gateway-Netzdienst aufsetzen.

Funktionalität

Die Funktionalität des elektronischen Teilnehmerverzeichnisses ist umfassend in [PTT] beschrieben. Zusätzlich wurden Schnittstellen implementiert, damit Adressen zur Weiterverarbeitung auch in andere Programme übernommen werden können.

Architektur

Auch hier wurde eine Client-Server Architektur gemäss der Variante 3 gewählt. Die schweizerische Telecom PTT stellt diverse Schnittstellen zur Verfügung, welche verschiedene Varianten von Client-Applikationen ermöglichen:

Für den Prototyp wurde die Rechnerdialog - Schnittstelle gewählt, da sie bestens dazu geeignet ist, um eine eigene visuelle Darstellung in der Clientkomponente zu ermöglichen.

Benutzerschnittstelle

Das Benutzerschnittstelle wurde nach dem CUA von Mircosoft-Windows entworfen. Sie lässt sich somit einfach und komfortabel bedienen. Die wesentlichen applikationsspezifischen Aspekte werden für den Benutzer durch entsprechende kontextsensitive Hilfeleistungen erläutert.

Einfache Plausibilitätsprüfungen werden bei den Eingaben vorgenommen, um somit die zu transferierenden Daten zwischen Client und Server zu minimieren und dem Benutzer schnellere Antwortzeiten auf die Fehleingaben liefern zu können.

Implementierung

Die Schnittstelle zum ETV Server über den Rechnerdialog lässt viel Freiraum für die Implementierung der Clientkomponente. Nachfolgend werden zwei Varianten vorgestellt, wobei die Variante A im Rahmen des Projektes entworfen wurde. Die Variante B der ETH Zürich dient als Beispiel einer alternativen Implementierung.

Variante A: Dedizierte Clientkomponente

Bei der ersten Variante wurde eine Clientkomponente implementiert, welche auf den ETV Server zugeschnitten ist. Diese wurde mit Borland C++ V.4.0 unter Microsoft-Windows V.3.1 bewerkstelligt. Wie in Bild V - 15 dargestellt, erfolgt die Verbindungsaufnahme zum ETV über TCP/IP und X.25 durch ein Gateway an der Hochschule St. Gallen. Das Ausfüllen der Abfragemaske kann Offline geschehen. Danach kann der Benutzer die Abfrage dem ETV - Server übermitteln. Das in Bild V - 16 dargestellte Parser-Modul dient zur Kodierung und Decodierung des Rechnerdialog-Protokolls. Durch diese Komponente kann auf einfache Weise die Sprache der Benutzerschnittstelle geändert werden. Die Implementierung des ETV Servers (Serverkomponente) wird in [Moresi/Visconti 93] erläutert.

Bild V - 15: Kommunikation über Gateway zwischen dediziertem Client und dem ETV Server

Bild V - 16: Modul - Hierarchie der Clientkomponente der ETV Applikation

Variante B: WWW Server als Mittler

Ein alternativer Zugang zum ETV kann über einen WWW Server erfolgen. Der Server agiert in dieser Implementierungsvariante als Mittler zwischen dem WWW - Client und dem ETV Server. Zwischen Client- und Serverkomponente erfolgt die Kommunikation wie in Bild V - 17 beschrieben (siehe auch Kap. III). Der WWW Server kommuniziert über den Rechnerdialog mit dem ETV Server. In diesem Sinne agiert der WWW Server als Client aus der Sicht des ETV Servers. Im Unterschied zur Variante des dedizierten Clients bildet das HTML Protokoll die Benutzerschnittstelle, anstatt eine eigens auf das CUA von Microsoft Windows abgestimmte Schnittstelle. Bei der Ausgabe des Suchresultates einer Abfrage im Teilnehmerverzeichnis werden unmittelbar HTML - Seiten vom WWW Server generiert und dem WWW Client übermittelt.

Bild V - 17: WWW Server als Mittler

Der Vorteil in der WWW Variante besteht hauptsächlich darin, dass der Benutzer keinen dedizierten Client braucht, um auf das ETV zuzugreifen. Viele WWW Clients integrieren sich ebenfalls gut mit anderen Windows-Anwendungen, indem sie den Austausch von Daten über das Clipboard anbieten.


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Aktualisiert am 16. Februar 1996; Kommentare an emall@obs-us.com.