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Electronic Mall: Banking und Shopping in globalen Netzen

1 Übersicht

Im vorliegenden Buch wird eine Telebanking- und Teleshopping-Lösung beschrieben, die das Konzept eines über die Telekommunikation allerorts präsenten elektronischen Marktes für das Retailgeschäft für den Privat- und den kleineren Firmenkunden realisieren will. Dieses virtuelle Warenhaus, für das wir den Begriff Electronic Mall verwenden wollen, soll im Prinzip offen, d.h. für alle interessierten Anbieter und Nachfrager zugänglich sein.

Eine Electronic Mall dient mehreren Zielen zugleich:

Der Konsument findet auf seinem Endgerät - typischerweise ein PC, in Zukunft immer mehr auch andere intelligente Endgeräte - zu jeder Zeit (die elektronische Mall ist 7x24 Std. geöffnet) an jedem Ort (wo er Zugriff auf ein Telekommunikationsnetz hat) eine grosse Fülle von Angeboten verschiedenster konkurrierender Anbieter. Er hat nicht nur eine grössere Auswahl und mehr Bequemlichkeit, sondern profitiert auch von günstigeren Preisen.

Der Anbieter kann, wenn er seine Produkte und Leistungen in einer guten, d.h. von vielen Kunden frequentierten Electronic Mall anbietet, sehr grosse Kundenzahlen direkt erreichen (via Internet z.B. gegenwärtig ca. 35 Mio, Stand Januar 1995).

Die Electronic Mall eröffnet ein weites Feld für Handelsmittler, die dem Anbieter den Weg zu neuen Kunden vermitteln und dem Nachfrager integrierte Problemlösungen präsentieren werden.

Die Transaktionen in der Electronic Mall sind mit EDI abwickelbar und erlauben die kostengünstige und automatische Anbindung von für die Transaktion notwendigen abgeleiteten Dienstleistungen wie Zahlungsverkehr oder Speditionsleistungen.

Die Transaktionskosten können in der Folge deutlich gesenkt werden.

Auf diese und weitere Effekte wird weiter unten noch einzugehen sein, wie auch auf die Gefahren, die mit der Veränderung der bisherigen Absatzkanäle einhergehen.

Im Folgenden werden im Rahmen dieser Einleitung zunächst einige Begriffsdefinitionen gegeben (Abschnitte 2 und 3) sowie einige grundsätzliche Überlegungen zum Konzept des Handels in Elektronischen Märkten angestellt (Abschnitte 4 und 5), bevor der "TeleCounter" charakterisiert wird (Abschnitt 6). [...]


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Aktualisiert am 16. Februar 1996; Kommentare an emall@obs-us.com.