Englische Übersetzung

1. Neuigkeiten von Peoria 3. Von Malern und Pesos

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2. Vernons Husten

Ich schaffte es, mich aufzurichten und über die Straße zu gehen. Peoria, alias Francis Smith, war längst verschwunden, aber ich wollte auch diese flatternden Zeitungen hinter mir lassen. Wenn ich sie ansah, bekam ich Kopfschmerzen, die irgendwie schlimmer waren als die Schmerzen im Unterleib.

Auf der anderen Straßenseite gaffte ich ins Schaufenster von Felt's Schreibwarengeschäft, als wäre der neue Kugelschreiber von Parker das Faszinierendste, das ich je in meinem Leben gesehen hatte (vielleicht auch wegen der sexy Terminkalender mit den Kunstledereinbänden). Nach etwa fünf Minuten -- Zeit genug, mir jedes einzelne Stück in dem staubigen Schaufenster einzuprägen --, fühlte ich mich imstande, meinen Weg den Sunset entlang fortzusetzen, ohne allzu deutlich Schlagseite nach Backbord zu haben.

Fragen kreisten um meinen Kopf wie Insekten einem im Autokino in San Pedro um den Kopf kreisen, wenn man vergessen hat, einen oder zwei Insektenstäbe mitzubringen. Ich konnte die meisten ignorieren, aber ein paar kamen durch. Erstens, was, um Himmels willen, war nur in Peoria gefahren? Zweitens, was, um Himmels willen, war in mich gefahren? Diese unbequemen Fragen stellte ich mir bis ich an der Ecke Sunset und Travernia zu Blondie's City Eats kam, 24 Std. geöffnet, Brötchen sind unsere Spezialität, und als ich dort stand, verschwanden sie mit einem einzigen Schlag aus meinem Kopf. Blondie's befand sich seit ich mich erinnern konnte an dieser Ecke -- die Puffluis und Nutten und Hipsters und Gecken gingen da ein und aus, ganz zu schweigen von den Lesben und Suchties. Ein berühmter Stummfilmstar wurde einmal wegen Mordes verhaftet, als er aus Blondie's kam, und ich selbst hatte vor gar nicht so langer Zeit dort eine häßliche Sache beendet, als ich einen angetörnten Modeschöpfer erschießen mußte, der im Anschluß an eine Hollywooder Drogenparty drei Haschbrüder getötet hatte. Dort hatte ich auch der silberhaarigen Ardis McGill mit den violetten Augen Lebewohl gesagt. Den Rest der Nacht war ich durch den seltenen Nebel von Los Angeles geschlendert, der möglicherweise nur hinter meinen Augen existierte... und mir die Wangen hinunterlief, als die Sonne aufging.

Blondie's geschlossen? Blondie's fort? Unmöglich, hätte man gesagt -- eher wäre die Freiheitsstatue von ihrem kahlen Felsen im Hafen von New York verschwunden.

Unmöglich, aber wahr. Das Schaufenster, in dem einst eine Auswahl Kuchen und Torten gestanden hatte, daß einem das Wasser im Mund zusammenlief, war zugenagelt, aber die Arbeit war schlampig ausgeführt worden, daher konnte ich durch die Ritzen den fast leeren Raum sehen. Das Linoleum sah schmutzig und kahl aus. Die vom Fett gedunkelten Blätter der Deckenventilatoren hingen herunter wie die Propeller abgestürzter Flugzeuge. Einige Tische waren verblieben, auf die hatte man sechs oder acht der altbekannten rotgepolsterten Stühle gestapelt, Beine nach oben, aber das war alles... abgesehen von einigen leeren Zuckerdosen, die in einer Ecke lagen.

Ich stand da und versuchte, es in den Kopf zu bekommen, und das war, als wollte ich ein großes Sofa eine schmale Treppe hinaufbefördern. Das Leben und die Aufregungen, das nächtliche Treiben und die Überraschungen -- wie konnte das zu Ende sein? Es schien nicht nur ein Irrtum, es war wie eine Blasphemie. Für mich war Blondie's die Summe aller glitzernden Widersprüche des grundsätzlich dunklen und lieblosen Herzens von L. A. gewesen, manchmal hatte ich gedacht, Blondie's war L. A., wie ich es seit fünfzehn oder zwanzig Jahren kannte, nur im kleineren Maßstab. Wo sonst konnte man morgens um neun einen Gangsterboß sehen, der mit einem Priester frühstückte, oder ein diamantenbehangenes Luxusweibchen, das am Tresen neben einem Automechaniker saß, der das Ende seiner Schicht bei einer Tasse Java feierte? Plötzlich mußte ich wieder an den kubanischen Bandleader und seinen Herzanfall denken, dieses Mal mit weitaus mehr Mitgefühl.

Das ganze Leben der ruhmreichen Stadt der Verlorenen Engel -- kapieren Sie das, Kumpel? Empfangen Sie diese Nachricht?

Auf einem Schild an der Tür stand WEGEN RENOVIERUNG GESCHLOSSEN, DEMNÄCHST NEUERÖFFNUNG, aber das glaubte ich nicht. Leere Zuckerdosen, die in Ecken liegen, deuten nach meinem Dafürhalten nicht auf Renovierungsarbeiten hin. Peoria hatte recht gehabt: Blondie's gehörte der Vergangenheit an. Ich wandte mich ab und schritt weiter die Straße entlang, aber jetzt ging ich langsam und mußte meinen Kopf mit Willenskraft oben halten. Als ich mich dem Fulwider Building näherte, wo ich schon seit mehr Jahren als mir lieb sind ein Büro unterhalte, überkam mich eine seltsame Gewißheit. Die Griffe der großen Doppeltür würden mit einer dicken Kette umwickelt und mit einem Vorhängeschloß versperrt sein. Die Scheiben hätten sie in verschiedenen Farben übermalt. Und es würde ein Schild dort hängen: WEGEN RENOVIERUNG GESCHLOSSEN, DEMNÄCHST NEUERÖFFNUNG.

Als ich das Gebäude erreichte, beherrschte diese verrückte Vorstellung mein Denken beinahe zwanghaft, und nicht einmal der Anblick von Bill Tuggle, dem mürrischen CPA vom zweiten Stock, der es betrat, konnte sie verscheuchen. Man sagt, sehen ist glauben, und als ich die Nummer 2221 erreicht hatte, sah ich keine Kette, kein Schild und keine Farbe auf dem Glas. Nur das Fulwider, wie immer. Ich betrat die Halle, nahm den vertrauten Geruch wahr -- der mich an die rosa Würfelerinner te, die sie heutzutage in die Pissoirs öffentlicher Toiletten legen --, und sah dieselben ausgefransten alten Palmen auf demselben verblichenen roten Fliesenboden stehen.

Bill stand neben Vernon Klein, dem ältesten Fahrstuhlbediener der Welt, in Kabine 2. In seinem verblichenen roten Anzug und dem steifen Hut sieht Vernon aus wie eine Kreuzung zwischen dem Pagen von Philip Morris und einem Rhesusaffen, der in einen großindustriellen Dampfreiniger gefallen ist. Er sah mit seinen traurigen Bassettaugen zu mir auf, die wegen der Camel in seinem Mund tränten. Seine Glubscherchen hätten sich schon seit Jahren an den Rauch gewöhnt haben müssen, ich kann mich nicht erinnern, daß ich ihn jemals ohne eine Camel in derselben Position gesehen hatte.

Bill rückte ein Stück, aber nicht weit genug. Er hatte in der Kabine nicht genügend Platz, weit genug zu rücken. Ich bezweifle, ob er auf Rhode Island Platz genug gehabt hätte, möglicherweise sogar in Delaware. Er roch nach einer Salami, die schätzungsweise ein Jahr in billigem Bourbon mariniert worden ist. Und als ich gerade dachte, es könnte nicht mehr schlimmer werden, rülpste er.

"Tut mir leid, Clyde."

"Nun, das sollte es auch", sagte ich und fächelte die Luft vor meinem Gesicht, während Vern die Tür der Kabine zu zog und sich darauf vorbereitete, uns zum Mond zu schießen... zumindest aber in den sechsten Stock. "In welchem Rinnstein haben Sie denn die Nacht verbracht, Bill?"

Und doch hatte der Geruch etwas Tröstliches -- ich würde lügen, wenn ich sagen würde, daß es anders war. Weil es ein vertrauter Geruch war. Das war nur der stinkende, verkaterte Bill Tuggle, der leicht breitbeinig dastand, als hätte ihm jemand Geflügelsalat in die Unterhose gefüllt und er es gerade bemerkt. Nicht angenehm, nichts an dieser morgendlichen Fahrstuhlfahrt war angenehm, aber es war wenigstens bekannt.

Bill bedachte mich mit einem widerlichen Lächeln, als sich der Fahrstuhl in Bewegung setzte, sagte aber nichts.

Ich drehte den Kopf in Vernons Richtung, um dem Geruch von zu lange gegartem Buchhalter zu entkommen, aber das belanglose Gespräch, das ich anfangen wollte, blieb mir im Hals stecken. Die beiden Bilder, die seit Anbeginn der Zeit über Verns Hocker gehangen hatten -- eines von Christus, wie er auf dem See von Galiläa wandelte, während seine Jünger im Boot ihn fassungslos anglotzten, und eines von Verns Frau in einem wildledergesäumten Liebchen--vom--Rodeo--Kostüm und einer Frisur im Stil der Jahrhundertwende -- waren verschwunden. Was sich an ihrer Stelle dort befand, hätte mich nicht so schockieren sollen, speziell angesichts von Vernons Alter --, aber es traf mich trotzdem wie eine Wagenladung Backsteine.

Es handelte sich um eine Karte, mehr nicht -- eine einfache Karte, die die Silhouette eines Mannes beim Angeln auf einem See bei Sonnenuntergang zeigte. Die Zeile unter dem Kanu machte mich fertig: FRÖHLICHER RUHESTAND!

Sie hätten meine Empfindung, als Peoria mir eröffnete, er könnte vielleicht wieder sehen, glatt verdoppeln können, und hätten den Kern trotzdem nicht annähernd getroffen. Erinnerungen rasten mit der Geschwindigkeit von Karten durch meinen Kopf, die ein Glücksspieler auf dem Mississippi mischte. Einmal war Vern in das Büro neben meinem eingebrochen, um einen Krankenwagen zu rufen, als die Irre, Agnes Sternwood, zuerst mein Telefon aus der Wand gerissen und dann etwas geschluckt hatte, das, wie sie beschwörte, Abflußreiniger war. Der "Abflußreiniger" entpuppte sich als Kristallzucker, und das Büro, in das Vern einbrach, als erstklassiges Wettbüro. Soweit ich weiß bekommt der Kerl, der es gemietet und das Schild "MacKenzie Import" an der Tür angebracht hat, seinen jährlichen Katalog von Sears Roebuck immer noch nach San Quentin nachgeschickt. Dann war da der Typ, den Vern mit seinem Hocker umgehauen hat, als er mir gerade Lüftungsschlitze in die Eingeweide schnitzen wollte, das war natürlich wieder im Fall Mavis Weld. Ganz zu schweigen von der Zeit, als er seine Enkeltochter zu mir brachte -- was war das für ein Baby! --, als die in die Sache mit den schmutzigen Fotos verwickelt wurde.

Vern ging in den Ruhestand?

Da war unmöglich. Einfach unmöglich.

"Vernon?" sagte ich. "Was soll das für ein Witz sein?"

"Kein Witz, Mr. Umney", sagte er, und als er den Fahrstuhl im zweiten Stock zum Stillstand brachte, stieß er ein tiefes Husten aus, das er in all den Jahren, seit ich ihn kannte, noch nie von sich gegeben hatte. Es war, als hörte man Bowlingkugeln aus Marmor eine Kopfsteinpflastergasse entlangrollen. Er nahm die Camel aus dem Mund, und ich sah voller Entsetzen, daß das Ende rosa war, aber nicht von Lippenstift. Er betrachtete sie einen Moment, verzog das Gesicht, steckte sie wieder in den Mund und zog das Gitter beiseite. "Dritter, Mr. Tuggle."

"Danke, Vern", sagte Bill.

"Vergessen Sie die Party am Freitag nicht", sagte Vernon. Seine Worte klangen gedämpft, er hatte ein Taschentuch voll brauner Flecken aus der Gesäßtasche geholt und wischte sich die Lippen damit ab. "Würde mich wirklich freuen, wenn Sie kommen könnten." Er sah mich mit seinen Triefaugen an, und was ich darin sah, jagte mir eine Heidenangst ein. Etwas wartete direkt hinter der nächsten Kurve auf Vernon Klein, und der Ausdruck verriet mir, daß Vernon das selbst genau wußte. "Sie auch, Mr. Umney -- wir haben viel zusammen durchgemacht, und ich würde mich freuen, ein Gläschen mit Ihnen zu trinken."

"Augenblick mal!" rief ich und packte Bill, als dieser aus dem Fahrstuhlaussteigen wollte. "Wartet einen verdummten Augenblick, alle beide! Was für eine Party? Was geht hier vor?

"Pensionierung", sagte Bill. "Das passiert für gewöhnlich irgendwann einmal, wenn man weißes Haar bekommen hat, falls Sie zu beschäftigt waren, es zu bemerken. Vernons Abschiedsparty findet am Freitagnachmittag im Keller statt. Alle im Haus werden da sein, und ich mache meinen weltberühmten Dynamitpunsch. Was ist denn los mit Ihnen, Clyde? Sie wissen seit einem Monat, daß Vern am dreißigsten Mai in Pension geht."

Das machte mich wieder wütend, wie vorhin, als Peoria mich eine Tunte genannt hatte. Ich packte Bill an den Schulterpolstern seines zweireihigen Anzugs und schüttelte ihn. "Einen Dreck weiß ich!"

Er bedacht mich mit einem knappen, gequälten Lächeln. "Einen Dreck wissen Sie, Clyde. Aber wenn Sie nicht kommen wollen, prima. Bleiben Sie fort. Sie benehmen sich schon seit mindestens sechs Monaten poco loco."

Ich schüttelte ihn wieder. "Was meinen Sie damit, poco loco?"

"Total plemplem, verrückt wie eine Bettwanze, nicht mehr alle Tassen im Schrank, nicht ganz richtig im Oberstübchen, einen Sprung in der Schüssel -- läutet da etwas bei Ihnen? Und bevor Sie antworten, möchte ich Ihnen noch sagen, wenn Sie mich noch einmal schütteln, auch nur ein kleines bißchen, dann explodieren meine Gedärme durch die Brust, und nicht einmal die chemische Reinigung wird die Schweinerei wieder von Ihrem Anzug bekommen."

Er wich zurück, bevor ich es noch einmal tun konnte, selbst wenn ich gewollt hätte, und ging den Flur entlang, wobei sein Hosenboden wie gewöhnlich irgendwo zwischen den Knien hing. Er drehte sich nur einmal um, während Vernon das Messinggitter schloß. "Sie sollten einmal Urlaub machen, Clyde. Und letzte Woche anfangen."

"Was ist nur in Sie gefahren?" schrie ich ihn an. "Was ist in euch alle gefahren?" Aber die Innentür wurde geschlossen und wir fuhren wieder hoch -- dieses Mal in den sechsten. Mein kleines Stück vom Himmelreich. Vern warf seine Zigarette in den Sandeimer in der Ecke und steckte sich sofort eine frische in seinen Küsser. Er schnippte ein Streichholz mit dem Daumennagel an, zündete die Kippe an und fing sofort wieder an zu husten. Jetzt konnte ich kleine Blutströpfchen auf seinen rissigen Lippen erkennen. Ein scheußlicher Anblick. Er hatte den Blick gesenkt, starrte leer in die gegenüberliegende Ecke, sah nichts und hoffte auf nichts. Bill Tuggles Gestank hing zwischen uns wie der Geist vergangener Zechgelage.

"Okay, Vern", sagte ich. "Was ist es und wo gehen Sie hin?"

Vernon hatte noch nie zu denen gehört, die die englische Sprache verschmähten, und zumindest daran hatte sich nichts geändert. "Krebs", sagte er. "Am Samstag fahre ich mit dem Desert Blossom nach Arizona. Ich werde bei meiner Schwester wohnen. Glaube aber nicht, daß ich ihre Geduld überstrapaziere. Wahrscheinlich muß sie das Bett nur zweimal neu beziehen." Er brachte den Fahrstuhl zum Stillstand und zog das Gitter scheppernd zurück. "Sechs, Mr. Umney. Ihr kleines Stück vom Himmelreich." Er lächelte darüber wie immer, aber dieses Mal sah es aus wie das Lächeln, das man an den Totenschädeln aus Zucker unten in Tijuana sieht -- am Tag der Toten.

Nachdem die Fahrstuhltür aufgegangen war, roch ich in meinem kleinen Stück vom Himmelreich hier oben etwas so Ungewöhnliches, daß ich einen Augenblick brauchte, es zu erkennen: frische Farbe. Nachdem ich es erkannt hatte, heftete ich es ab, ich hatte andere Eisen im Feuer.

"Es ist nicht recht", sagte ich. "Das wissen Sie, Vern."

Er richtete seine erschreckend leeren Augen auf mich. Der Tod stand darin, eine schwarze Gestalt, die flatterte und direkt unterhalb des wäßrigen Blaus winkte. "Was ist nicht richt, Mr. Umney?"

"Sie sollen hier sein, verdammt! Genau hier! Sie sollen auf diesem Stuhl sitzen und Christus und Ihre Frau über sich haben. Nicht das." Ich griff nach oben, nahm die Karte mit dem Angler, zerriß sie in zwei Teile, legte die Teile aufeinander, zerriß sie in vier und ließ sie dann los. Sie flatterten auf den verblaßten roten Teppich des Fahrstuhls wie Konfetti.

"Genau hier sein", wiederholte er, ohne diese schrecklichen Augen von mir abzuwenden. Hinter uns hatten sich zwei Männer in farbverschmierten Overalls umgedreht und sahen in unsere Richtung.

"Ganz recht."

"Wie lange, Mr. Umney? Da Sie alles andere zu wissen scheinen, können Sie mir das wahrscheinlich auch verraten, oder? Wie lange soll ich diese verfluchte Kabine noch fahren?"

"Nun... für immer", sagte ich, und diese Worte hingen zwischen uns -- weitere Geister in der verrauchten Fahrstuhlkabine. Hätte man mir die Wahl zwischen diesen Geistern gelassen, hätte ich mich wahrscheinlich für Bill Toggles' Gestank entschieden... aber ich hatte keine Wahl. Statt dessen sagte ich. "Für immer, Vern."

Er nahm die Camel aus dem Mund, hustete Rauch und winzige Blutströpfchen aus und sah mich weiter an. "Es steht mir nicht zu, den Mietern Ratschläge zu geben, Mr. Umney, aber ich denke, ich gebe Ihnen trotzdem einen -- schließlich ist es meine letzte Woche und so. Sie sollten sich überlegen, ob Sie einmal einen Arzt aufsuchen möchten. Einen von der Sorte, die einem Tintenkleckse zeigen und einen fragen, was man sieht."

"Sie können nicht in den Ruhestand, Vern." Mein Herz schlug schneller denn je, aber es gelang mir, mit ruhiger Stimme zu sprechen. "Sie können einfach nicht."

"Nicht?" Er nahm die Zigarette aus dem Mund -- die Spitze war bereits in frisches Blut getaucht -- und sah mich wieder an. Sein Lächeln war garstig. "Aus meiner Perspektive habe ich nicht gerade eine andere Wahl, Mr. Umney."

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1. Neuigkeiten von Peoria 3. Von Malern und Pesos

Englische Übersetzung